TKmed®-Gateway Professional Funktionsübersicht

Kurzbeschreibung

Beinhaltet die Funktionalität aus TK-Basis, TK-Router und TK-Gateway.
Der automatische Versand der Bilddaten zum zentralen Server und der automatische Empfang der Daten in der eigenen PACS-Umgebung sind flexibler, als in der Ausbaustufe TK-Router. Darüber hinaus ist eine Anbindung weiterer Abteilungen, die Nutzung als “Mini-PACS,“ sowie die Bildbetrachtung auf mobilen Endgeräten, wie z.B. iPad und Android-Tablets, möglich.

Voraussetzungen

  • Internet-Zugang
  • Webbrowser
  • Teleradiologie Gateway Professional
  • Server SLES 11 als Hardware oder VMware für das Gateway
  • Java Runtime Umgebung auf dem Client
  • Webkit-Browser auf mobilen Endgeräten (iPad, Android etc.)

Bilder verschicken (Zusätzliche Funktionen zu TK-Basis)

Das TK-Gateway Professional ist ein System aus Hardware und Software. Dieses kann komplett mit einem Server geliefert oder auf einem virtuellen Server (VMware) des Kunden installiert werden. An dieses Gateway können in der Grundausstattung fünf DICOM-Geräte (Modalitäten, Workstations oder das PACS) DICOM-Daten (per DICOM C-Store) senden, ohne die eigene Arbeitsumgebung zu verlassen. Die Weiterleitung erfolgt automatisch ohne Nutzer-Interaktion. Alle Daten werden in einer eigenen Datenbank zwischengespeichert. Wird ein Datenversand unterbrochen, weil z.B. die Internet-Verbindung abgebrochen ist, sendet das TK-Gateway Professional die Daten eigenständig weiter, sobald die Leitung wieder zur Verfügung steht. Das System verfügt außerdem über einen eingebauten Webserver, mit dem die Daten lokal im Webbrowser bearbeitet werden können.

Bilder empfangen

Das TK-Gateway Professional empfängt die Bilddaten automatisch im Hintergrund und stellt diese auf dem integrierten Webserver in der eigenen Klinik zur Verfügung und/oder leitet diese regelbasiert an beliebig viele hauseigene DICOM-Geräte (Modalitäten, Workstations oder das PACS) weiter. Dabei kann eingerichtet werden, dass bestimmte Datenfelder mit einem Zusatz modifiziert werden. Z.B. kann ein „EXT-“ vor die Patienten-ID gesetzt werden, um im PACS die Fremddaten von den eigenen Daten unterscheiden zu können.

Bilder betrachten

Im Webbrowser auf dem Webserver des TK-Gateway Professional mit zehn gleichzeitigen Nutzern oder auf den eigenen Workstations im eigenen PACS. Der Vorteil bei der web-basierten Betrachtung im eigenen TK-Gateway Professional gegenüber der Betrachtung auf dem zentralen Webserver liegt darin, dass die Bilder bereits im Haus sind und nicht während der Darstellung über das Internet geholt werden müssen. Hierdurch ergeben sich ein erheblicher Geschwindigkeitsvorteil und ein deutlicher Bedienungskomfort.

Bilder auf mobilen Endgeräten betrachten

Außerdem können mit der Software CHILI/Mobile die Bilder auch auf mobilen Endgeräten (iPad, Android etc.) betrachtet werden. Dies ist eine webbasierte und plattformunabhängige Betrachtungs-Software für den mobilen Zugriff auf medizinische Bilddaten. CHILI/Mobile eignet sich sowohl für die Darstellung von Schichtaufnahmen (CT/MR) als auch zur Betrachtung von Bildern anderer Modalitäten, z. B. Röntgenbilder. Es unterstützt sowohl Graustufen- als auch Farbbilder.

Zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten

Interner Webserver für alle Teleradiologie-Daten, die von außen empfangen worden sind. Betrachtung und Import von DICOM-CDs im lokalen Webserver.

Geeignet für

Nutzer, die fast täglich Daten versenden und empfangen und weitestgehend automatisiert arbeiten wollen. Dabei sind die Geschwindigkeit der Darstellung der Bilder, erhöhter Komfort, Zuverlässigkeit des Systems und diverse Zusatznutzen (Webserver für Fremddaten) ein wichtiger Unterschied zu den kleineren Stufen.